Planungen für die Windkraftanlagen dürfen nun beginnen

Auf der Sitzung des Bauausschusses vom 22.4. wurde die Änderung des Flächennutzungsplans mit einer knappen Mehrheit von 5:4 Stimmen beschlossen.

Die Abgeordneten der SPD und der „Bungsberg“-Fraktion stimmten gegen das Vorhaben.

Die Planungen für das Wind-Industriegebiet werden also nun beginnen. Für uns heißt das, dass wir nun in die nächste Phase eintreten und politischen Druck aufbauen müssen.

Ein kurzer persönlicher Kommentar:

Nach meiner Wahrnehmung ist weder der großen Mehrheit der Einwohner noch den politisch Verantwortlichen klar, auf was sie sich da einlassen – es gibt in Deutschland überhaupt erst eine einzige Anlage dieser Größenordnung (in Salzkotten im Kreis Paderborn), so dass sich noch niemand so ein Monstrum überhaupt nur ansehen und sich ein Bild machen konnte.

Dass diese Anlagen die Gemeinde Schönwalde finanziell voranbringen werden, darf aus mehreren Gründen bezweifelt werden:  Nicht nur, dass die zu erwartenden Einnahmen für die Gemeinde nur peanuts sind — man rechnet mit einer Steigerung des Haushaltsvolumens um ganze 3% — sondern dass sich die Gemeindevertreter nicht zu schade sind, den Markenkern der Holsteinischen Schweiz nach Bayern zu verhökern, empfinde ich als eigentlichen Skandal.

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Eine Antwort auf „Planungen für die Windkraftanlagen dürfen nun beginnen“

  1. Dass die Münchener Stadtwerke hier im Norden diese Riesenanlage plant um Bayern Windradfrei zu halten ist ein Skandal!
    Schleswigholstein hat seine Verpflichtungen am Ausbau erneuerbarer Energien schon übererfüllt.
    Teilweise mit einer wirklich traurigen Menge an Windrädern entlang der Küsten.
    Die Holsteinische Schweiz als Landschaftsschutzgebiet mit grossen Naturschutzgebieten soll nicht auch noch beschädigt werden.
    Bayern hat genug windintensive Bereiche um eigenen Strom zu erzeugen, wenn sie nur mal diese Verantwortung selbst übernehmen würden und nicht versuchen die Erfüllung ihrer Kontingente in den Norden zu verlagern!

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