Für eine Energiewende mit Sinn, Verstand und Augenmaß.
Warum eine Errichtung von Windkraftanlagen an ausgerechnet diesen Standorten ein schwerer Fehler wäre, sieht man direkt an den folgenden Argumenten:
Artenschutz
- Seeadler und Rotmilan fliegen dort regelmäßig und haben Horste in der Nähe
- Schleswig-Holsteins zweitgrößte Fledermauspopulation im Mönchneversdorfer Eiskeller ist nur wenige 100 Meter entfernt
- Der Einfluss der Großanlagen auf viele weitere seltene Tierarten wie die Rotbauchunke ist nicht untersucht
Landschaftsschutz
- Der Bungsberg mit Fernsehturm und Aussichtspunkt hat als identitätsstiftendes Wahrzeichen der gesamten Holsteinischen Schweiz eine besondere Schutzwürdigkeit.
Lebensqualität
- Wenn 261 m hohe Windräder einen Abstand zur Wohnbebauung in Scheelholz von gerade mal 400 m haben, wird es für die Bewohner eine ununterbrochene Belästigung durch Lärm und Infraschall geben, Schattenwurf wird tagsüber und Lichtverschmutzung durch blinkende Lichter nachts ein permanentes Problem.
- Die heimatliche ländliche Idylle wird zu einem gesichtslosen Industriepark degradiert .
Ökonomie und Verteilungsgerechtigkeit
- Schleswig-Holstein produziert schon jetzt knapp doppelt so viel Strom wie es selbst verbraucht. Wieso sollen wir die letzten freien Flecken auch noch für die Stadtwerke München hergeben?
- Stand jetzt kann der produzierte Strom nicht einmal verbraucht werden, da die Verteilernetze voll ausgelastet sind.
- Der wirtschaftliche Nutzen für die Gemeindekasse ist marginal: Die Einnahmen der Gemeinde würden um gerade 3% steigen.
- In Langenhagen, Scheelholz und Mönchneversdorf kann ein Wertverlust der Grundstücke von bis zu 25% erwartet werden.
Vertiefende Analysen und Beiträge zum Thema

